Erstkommunion

 „Wir gehen zur Kommunion“

Kommunion (lateinisch: communio) heißt Gemeinschaft.

„Wir gehen zur Kommunion“ bedeutet: Wir nehmen die Einladung Jesu an, treten in Gemeinschaft mit ihm und seiner Kirche.

In der Feier der „Erstkommunion“ empfangen Getaufte zum ersten Mal Leib und Blut Christi in den Gestalten von Brot und Wein.

Kommunion - das ist Teilen und Essen, Bitten und Danken, Geben und Nehmen, Begegnung und Gemeinschaft.

Kommunion - das ist Erinnerung an Jesus Christus, der Brot und Wein für die Menschen wurde.

Kommunion - das ist wirkliche Gegenwart Jesu Christi, Vereinigung mit ihm hier und heute.

Kommunion - das ist Wandlung von uns selbst, damit auch wir Brot und Wein werden füreinander und miteinander, für Gott und mit Gott.

Kommunion - das ist die Feier der christlichen Gemeinschaft.

 

Das Fest der Erstkommunion

Die Erstkommunion ist ein großes und wichtiges Fest für das Kind, seine Angehörigen und die ganze Gemeinschaft der Kirche. Die Erstkommunion wird in unserer Pfarre traditionell am "Weißen Sonntag" (dem ersten Sonntag nach Ostern, der vom hl. Papst Johannes Paul II. im Jubiläumsjahr 2000 zum "Sonntag der Barmherzigkeit" erhoben wurde) oder an einem anderen der Sonntage in der Osterzeit gehalten.

 

Vorbereitung auf die Erstkommunion

Die Vorbereitung geschieht bei uns intensiv in wöchentlichen Treffen, die bereits im Herbst des Vorjahres beginnen. Unsere Ratsvikarin Sissi Boros bereitet die Stunde vor, manchmal unterstützt von Tischmüttern (Tischväter werden noch gesucht). P. Stefan ist bei den Treffen häufig dabei. Die Kinder sind eingeladen, jeden Sonntag bei der hl. Messe vorne zu sitzen und eine Kerze anzuzünden. Die Vorbereitung hilft den Kindern, ihre Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Sie erfahren den Wert des "Mahlhaltens", des Teilens und des Dankens, des Streitens und Versöhnens und besonders auch die Wichtigkeit des Betens.

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